Klimakonferenz beschäftigt sich mit Ressourcen

Pressemeldung / 5.12.2017

Klimakonferenz beschäftigt sich mit Ressourcen
„Die Energiewende ist auch eine Materialwende“

Vom 6.bis 17. November fand die UN Klimakonferenz COP23 in Bonn statt. Ziel der Besprechungen auf höchsten politischen Ebenen war es, konkrete Maßnahmen für die 2015  in Paris beschlossene Reduktion von Treibhausgasemissionen und Eindämmung der Erderwärmung zu definieren. Darunter fallen praktische Vorschläge zur politischen Steuerung der Emissionen, neuen Technologien und der Messung von Abgasen und Temperaturen rund um die Welt.

Eine Nebenveranstaltung wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert und beschäftigte sich mit dem Abbau und der Nutzung von Rohstoffen. Viele exotische und teure Metalle sind für moderne technische Anwendungen notwendig. Darunter fallen moderne Kommunikationsgeräte wie Smartphones und Computer aber auch solche Technologien, die die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen ermöglichen – die Energiewende ist auch eine Materialwende. Da Rohstoffe für die neuen Materialien oft in Entwicklungsländern unter sozial und ökologisch anspruchsvollen Bedingungen gewonnen werden lud die GIZ zur Diskussion. Ein Aspekt der Rohstoffförderung kann die wirtschaftlich nachhaltige Förderung von Entwicklungsländern sein. Um den prognostizierten, globalen Bedarf auch langfristig zu decken werden aber auch neue Recyclingwege zur Rückgewinnung der wertvollen Materialien benötigt. Letztlich muss sich die (Welt-)Wirtschaft transformieren und Abfälle konsequent wieder in die Produktion zurückführen.

Das Netzwerk der deutschen Rohstoffforschung GERRI war dort mit der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS aus Alzenau und Hanau sowie dem Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling der RWTH Aachen vertreten. Der Abbau, vor allem aber auch das Recycling und innovative Umgang mit Bauteilen und seltenen Rohstoffen sind hauptsächliche Forschungsinhalte der Netzwerkpartner. Am Fraunhofer IWKS werden beispielsweise Aktivmaterialien aus Batterien, Elektrogeräten und Industrieschlacken wiedergewonnen. Auf Grundlage der Forschung soll einmal die komplexe Aufbereitungs- und Lieferkette von HighTech Materialien und –Geräten nachhaltiger werden; die Politik hat erkannt, dass die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft eine sehr effektive Maßnahme gegen den Klimawandel ist. Gespart werden Transportwege, Abbauarbeiten und Aufbereitung von Rohmaterialien, Herstellung von aktiven Materialien und schließlich wird Deponierung vermieden.

Im GERRI Verbund ist Fraunhofer IWKS auch Ansprechpartner für kleine und mittelständige Unternehmen. Es entwickelt Konzepte zur Rohstoffeinsparung in Produktion, Entsorgung oder Bearbeitung.

Vom 6 bis 17 November fand die UN Klimakonferenz COP23 in Bonn statt. Ziel der Besprechungen auf höchsten politischen Ebenen war es, konkrete Maßnahmen für die 2015  in Paris beschlossene Reduktion von Treibhausgasemissionen und Eindämmung der Erderwärmung zu definieren. Darunter fallen praktische Vorschläge zur politischen Steuerung der Emissionen, neuen Technologien und der Messung von Abgasen und Temperaturen rund um die Welt.

 

Eine Nebenveranstaltung wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert und beschäftigte sich mit dem Abbau und der Nutzung von Rohstoffen. Viele exotische und teure Metalle sind für moderne technische Anwendungen notwendig. Darunter fallen moderne Kommunikationsgeräte wie Smartphones und Computer aber auch solche Technologien, die die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen ermöglichen – die Energiewende ist auch eine Materialwende. Da Rohstoffe für die neuen Materialien oft in Entwicklungsländern unter sozial und ökologisch anspruchsvollen Bedingungen gewonnen werden lud die GIZ zur Diskussion. Ein Aspekt der Rohstoffförderung kann die wirtschaftlich nachhaltige Förderung von Entwicklungsländern sein. Um den prognostizierten, globalen Bedarf auch langfristig zu decken werden aber auch neue Recyclingwege zur Rückgewinnung der wertvollen Materialien benötigt. Letztlich muss sich die (Welt-)Wirtschaft transformieren und Abfälle konsequent wieder in die Produktion zurückführen.