Wissenschaftliche Leiter

Wissenschaftlicher Werdegang

Wissenschaftliche Leitung des Geschäftsbereiches Funktionswertstoffe

Oliver Gutfleisch ist Professor für Funktionale Materialien an der Technischen Universität Darmstadt und Wissenschaftlicher Direktor der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Hanau. Er befasst sich mit neuen Materialien für energieeffiziente Technologien, magnetischen Materialien und Werkstofftechnik. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung innovativer Materialien und der Substitution sehr seltener und teurer Roh- und Werkstoffe auf Element-, Prozess- und Produktebene. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Permanentmagnete mit drastisch reduziertem Seltenerdgehalt zum Beispiel für den Einsatz in Elektromotoren und Windturbinen bzw. auch die Entwicklung von seltenerdfreien permanentmagnetischen und magnetokalorischen Materialien.

Professor Gutfleisch hat über 340 begutachtete Beiträge in Wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht und wurde mehr als 200 mal als Referent zu Wissenschaftlichen Tagungen eingeladen. International engagiert er sich in zahlreichen wissenschaftlichen Beratergremien, unter anderem bei EU ERAMIN (Network on the Industrial Handling of Raw Materials for European Industries), EU ERECON (European Rare Earths Competency Network), TMS Magnetic Materials Committee und in der IEEE Magnetics Society. Zudem ist er Gastprofessor am Imperial College London und am Chinese Academy of Science NIMTE Institute of Materials Technology and Engineering in Ningbo. Gutfleisch ist Sprecher des DGM Fachausschuss Funktionswerkstoffe.

Seit Herbst 2017 ist er Gastprofessor an der Universität von Parma und im April 2017 erhielt er einen ERC Advanced Grant (Cool Innov).

Publikationen

Konferenzbeiträge

Wissenschaftliche Leitung des Geschäftsbereiches Sekundärwertstoffe

Frau Prof. Liselotte Schebek leitet das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und ist zugleich Wissenschaftliche Leiterin des Bereiches „Sekundärwertstoffe“ der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (IWKS). Ihre Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle der ingenieurwissenschaftlichen Umwelt-, Bau-, Infrastrukturforschung mit systemanalytischer Modellierung, Schwerpunkten auf Materialflussanalysen, Life Cycle Assessment und Szenariotechniken. Frau Prof. Schebek leitet zahlreiche Forschungsprojekte zur Analyse von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten neuer Technologien, zur Bewertung von Energie- und Ressourceneffizienz mit Entwicklung von Indikatoren sowie zur Kreislaufwirtschaft. Liselotte Schebek ist Mitglied der Graduiertenschule Energy Science and Engineering, in der sie die Cross-Sectional Research Platform „Assessment Methods“ koordiniert und in der Technology Platform „Building integration and energy self-sustaining settlement“ mitarbeitet.

 

Hochschulausbildung  
1990 Promotion zur Dr. rer. nat. an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz (als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck Institut für Chemie/Abt. Biogeochemie)
1976 – 1983
Studium der Chemie, Technische Hochschule Darmstadt (Abschluss: Dipl.-Ing.)
Beruflicher Werdegang  
Seit 2016
Wissenschaftliche Leiterin des Bereiches „Wertstoffkreisläufe“ der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (IWKS)
Seit 2013 Universitätsprofessorin und Leiterin des Fachgebiets Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft, Institut IWAR, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Technische Universität Darmstadt
2000 – 2013 Universitätsprofessorin und Leiterin des Fachgebiets Industrielle Stoffkreisläufe, Institut IWAR, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Technische Universität Darmstadt
1999 – 2012 Leiterin der Zentralabteilung Technikbedingte Stoffströme, Karlsruher Institut für Technologie KIT (seit 2008 Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse ITAS des Forschungszentrums Karlsruhe
1990 – 1999 Projektleiterin Lahmeyer International, Frankfurt (seit 1998 ERM Lahmeyer International, Niederrad)
1987 – 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz
1983 – 1987 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Öko-Institut e. V., Büro Darmstadt
Weitere Infos
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