Willkommen

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS erarbeitet technische und strategische Lösungen zur effizienten Nutzung von Sekundärwertstoffen und Funktionswerkstoffen.

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe wurde unter dem Dach des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS am 5. September 2011 ins Leben gerufen. Die Einrichtung der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS und ihre Positionierung in der Rhein/Main-Region wurde durch Unternehmen, die bereits mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg, dem „Mutterinstitut“ der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS, kooperiert hatten entscheidend mitbestimmt. Mit ihrer Initiative, ein Fraunhofer-Institut im Industriegebiet Aschaffenburg/Hanau anzusiedeln, sollte eine Einrichtung geschaffen werden, die Forschungs- und Technologie-Know-how im Bereich Recycling und Substitution im engen Austausch mit den Unternehmen entwickelt.
 
Diese Initiative wurde von den Bundesländern Bayern und Hessen aufgenommen und mit erheblichen Finanzmitteln für den Aufbau der Projektgruppe IWKS unterstützt. Ziel ist es, die Region mit der Institutionalisierung von Spitzenforschung und dem Transfer der Ergebnisse in innovative Produkte strukturell zu stärken. Da die Region über naturwissenschaftlich, materialwissenschaftlich und ingenieurtechnisch ausgerichtete Universitäten und Hochschulen verfügt, soll mit der Projektgruppe IWKS ein Zentrum eines Kompetenznetzwerkes für Ressourcenstrategie, Wertstoffkreisläufe und Substitution entwickelt und damit auch eine strukturelle Stärkung der Forschungslandschaft erreicht werden.
 
Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS befindet sich an den Standorten Alzenau in Bayern und Hanau in Hessen. Mit seinem Forschungsteam aus mehr als 80 Mitarbeitern aus den Fachbereichen Umweltmanagement, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, (Mikro-)Biologie, Ökotrophologie, Chemie und Physik, setzt die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS auf einen interdisziplinären Forschungsansatz. Das Ziel ist die Gründung eines vollwertigen Fraunhofer-Instituts.

Expertennetzwerk Ressourcen

Die enge Vernetzung der Geschäftsbereiche untereinander mit dem Leitungsteam, bestehend aus, Prof. Dr. Oliver Gutfleisch (Technische Universität Darmstadt), Prof. Dr. Liselotte Schebek (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Rudolf Stauber (Geschäftsführung Projektgruppe IWKS), ermöglicht Forschungsansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Projektpartner werden bei ihren individuellen Aufgabenstellungen so optimal unterstützt.

Zudem kann die Projektgruppe IWKS auf das Mutterinstitut Fraunhofer ISC sowie ein Fraunhofer-weites Netzwerk von Experten und entsprechend ausgerichteter Hochschulen zurückgreifen. Das damit verfügbare Kompetenznetzwerk ermöglicht eine herausragende Beratungsleistung.