Martin Reichardt

Martin Reichardt, Azubi bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Martin Reichardt, Azubi bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Hallo, mein Name ist Martin Reichardt und ich bin seit dem 1. August 2018 Auszubildender bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS. Ich bin 27 Jahre alt und absolviere meine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration. Dies ist nun meine dritte Ausbildung und endlich das, wonach ich all die Jahre zuvor gesucht habe. Es ist ein wahrer Glücksfall, dass mich die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS trotz meines Alters genommen hat. In den nächsten 3 Jahren erwarten mich spannende Herausforderungen, nette Kollegen und viele Möglichkeiten, mit einem der führenden Forschungsinstitute Europas meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration zu bestreiten. Und sollte ich besonders gut sein, habe ich sogar die Chance, dies alles noch auf 2 ½ zu verkürzen und früher ins Berufsleben voll einzusteigen.

Betrieb, Berufsschule und Allgemeines

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ist eine klassische duale Ausbildung, bei der ein Teil der Ausbildung in der Berufsschule stattfindet und der andere im Betrieb. Der Schulbesuch ist dabei in Blöcken unterteilt. Das heißt, ich besuche mehrere Wochen am Stück die Schule und bin dann wieder mehrere Wochen im Betrieb. Das hat für mich den Vorteil, mich optimal auf einen Aspekt konzentrieren zu können. Die zusätzlichen Möglichkeiten der bezahlten Weiterbildungsmaßnamen im Rahmen meiner Ausbildungsrichtung optimieren mein Wissen für den Beruf.

Seit ich mit meiner Ausbildung angefangen habe, hatte ich bereits die Möglichkeit, viele unterschiedliche Aspekte der Hardware in einem Betrieb kennenzulernen. So bin ich fast täglich damit beschäftigt, Hardware auszutauschen. Sei es einfache Hardware, wie ein Bildschirm oder eine Maus, aber auch komplexere Technik, wie ein Server - dies durfte ich bereits gemeinsam mit meinem Ausbilder in Betrieb nehmen.

Neben der Hardware ist die Software ein essenzieller Bereich in einem Unternehmen. Neben einfacher Software wie MS Office verwalten wir auch spezielle Software, die von unseren Forschern genutzt wird. Bisher fand ich das Software-Lizenz-Management am interessantesten. Es muss betreut und überwacht werden. Als Fachinformatiker muss man auf Kleinigkeiten achten, an die man als einfacher Benutzer vielleicht nicht denkt.

Auch sorge ich für die Beschaffung neuer Kabel oder anderer alltäglicher Dinge. Ich organisiere Umstellungen der Betriebssysteme und berate meine Kollegen bei alltäglichen Fragen der Informatik. Dabei ist mir besonders die Konzeptionierung eines Medienkonzepts in Erinnerung geblieben, das eigenständig von meiner Kollegin ausgearbeitet und umgesetzt wurde.