Urban Mining

Technologien für die Wiederverwertung mineralischer Nebenprodukte und Verbundmaterialien

Urban Mining

Arbeitsschwerpunkte

  • Selektive Trennung von Wert- und Schadstoffen aus:
    - mineralischen bis glasartigen Materialien
    - Industrie-Schlämmen
      mittels innovativer:
    - Zerkleinerungs- und Trenntechnologien
    - Recyclingverfahren
  • Umfassende physikalische- und chemische Materialcharakterisierung
  • Erfassung und Analyse städtespezifischer Gebäude- und Infrastrukturdaten
  • Prozessbegleitende Analysen wie Stoffstromanalysen, Prozesskostenanalysen, Life Cycle Assessment (LCA), Ökobilanzierung, Nachhaltigkeits- und Ressourceneffizienzbewertung

Aktuelle Projekte der Abteilung

 

Projekt

Recycling von Stahlwerksschlacken

 

Projekt

MechanoRest

Forschungsprojekt zur Rückgewinnung wertvoller Metalle aus Stäuben der Stahlproduktion

 

Rückgewinnung von seltenen Erdmetallen aus mineralischen Produktionsrückständen - MinSEM

Technologien für die Wiederverwertung mineralischer Nebenprodukte und Verbundmaterialien

Schlacke

Schlacke

© Foto Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Weltweit fallen mehrere Millionen Tonnen an Stäuben, Aschen, Schlacken und Schlämmen in Industrien wie beispielsweise der Stahl-, Eisen-, und Aluminiumindustrie, aber auch bei der Hausmüllverbrennung an. Bis heute landet der größte Teil dieser anorganischen Stoffe auf der Deponie. Nennenswerte Gehalte an Wertstoffen, die es im Kreislauf zu erhalten gilt, gehen dabei verloren.

Im Zeitalter von Energie- und Ressourceneffizienz sowie der Erhaltung unserer Umwelt gewinnt ein effizientes und vor allem ökonomisch vertretbares Recycling unter Einsatz „grüner“ Technologien immer mehr an Bedeutung. Diese sollen es ermöglichen  Umweltverschmutzung einzudämmen, Energie einzusparen und möglichst umweltfreundlich zu produzieren.

In enger Kooperation mit Industriepartnern entwickeln wir neuartige Verwertungskonzepte sowie zukunftsweisende Verfahren zur intelligenten Zerkleinerung und selektiven Separation von Wert- und Schadstoffen und forschen an der Weiterentwicklung bestehender Konzepte. Das methodische Kompetenzportfolio von mechanischen, physikalischen, chemischen sowie biologischen Verfahren reicht vom Labor bis zum Technikummaßstab. Die gezielte Weiterentwicklung im Hinblick auf die Endanwendung können somit kombiniert werden.

Folgende Materialsysteme stehen im Fokus:

  • Verbrennungsaschen und –stäube
  • Metallurgischen Schlacken
  • Mineralische Systeme
  • Glasartige Materialien
  • Verbundmaterialien
  • Klär-, Schleif-, Galvanik-, Rot-, Bohr- und anderen Industrieschlämmen,
  • Prozess- und Abwässer

Wir sind ihr Ansprechpartner für Entwicklungen zur effektiven und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen aus Reststoffen.

 

Aktive Netzwerke der Abteilung

 

Netzwerk

Verbesserung der Wertschöpfungskette- Aluminiumproduktion

Netzwerk

Eurelco

vorhandene Wertstoffe aus bestehenden und zukünftigen Deponien sicher und nachhaltig zurückgewinnen 

 

Netzwerk

iDetec - Kompetenzzentrum für innovative Deponietechnik