Hochwertiges Recycling medizinischer Einweginstrumente

Zum Wegwerfen zu schade!

 

Der Verbrauch von chirurgischen  Einweginstrumenten  in Kliniken, Ambulanzen und Arztpraxen ist seit Jahren steigend. 2014 wurden allein von Kliniken in Deutschland über 8.000 Tonnen Einmalinstrumente aus Chromstahl verwendet. Diese Teile werden üblicherweise nach Gebrauch über den Klinikabfall in Müllverbrennungsanlagen entsorgt und nicht im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes stofflich verwertet.

Aktuell entwickeln das IRED Institut für Recycling, Ökologie, Design und die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS für die Firma Scholz Labor- und Klinikversorgung GmbH einen zertifizierten Recycling-Pfad für chirurgische Einweginstrumente aus Edelstahl. Damit wird ein qualifizierter Wertstoffkreislauf aufgebaut, in dem der Einsatz von Primärrohstoffen minimiert wird. Dies hat positive ökologische Effekte und auch ökonomische Anreize.

 

Unterstützung durch Kliniken zum Aufbau einer praxisgerechten Umsetzung

Ziel ist, ein wirtschaftlich tragfähiges Rücknahmesystem für gebrauchte medizinische Metalle aus Kliniken aufzubauen, welches einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Reduzierung der Entsorgungskosten der Kliniken leistet.

 

Eine Wiederverwertung lohnt sich!

Das Sammelsystem SReS® erfasst die gebrauchten medizinischen Einweginstrumente in Klinikstationen, Arztpraxen und Ambulanzen und ist auf nicht-infektiös kontaminierte metallische Abfälle (gem. AS 18 01 04) ausgerichtet. Dabei wird die Einhaltung der arbeitsschutz- und abfallrechtlichen Anforderungen entlang der Logistikkette bis zu der metallurgischen Aufbereitung gewährleistet.

 

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