Workshop Kreislaufwirtschaft abgeschlossen

Nachlese / 12.7.2018

Im Rahmen des Workshops „Neue Konzepte und Technologien für die Kreislaufwirtschaft“ am 11. Juli 2018 in Alzenau hatten rund 20 Gäste die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS zu blicken und sich in Vorträgen und Diskussionen auszutauschen.

© Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Teilnehmer/innen des Workshops

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Prof. Dr. Stauber bei der Begrüßung der Teilnehmer/innen

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Dr. Gellermann bei seinem Vortrag

Durch immer komplexer werdende Materialien und Stoffströme stehen Unternehmen und Entsorger vor immer neuen Herausforderungen, diese Stoffe umweltgerecht zu entsorgen und der Kreislaufwirtschaft wieder zuzuführen. Um diese Problematik näher zu beleuchten, luden die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS und der WFZruhr zum Workshop „Neue Konzepte und Technologien für die Kreislaufwirtschaft“ am 11. Juli 2018 nach Alzenau ein.

Empfangen wurde die Gruppe von Prof. Dr. Rudolf Stauber, Geschäftsführer der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS. Dr. Carsten Gellermann, Geschäftsbereichsleiter Sekundärwertstoffe, gab im Anschluss einen Überblick über die Projektgruppe und deren Forschungsschwerpunkte. Im nachfolgenden Vortrag von Dr. Katrin Bokelmann, Abteilungsleiterin Trenn- und Sortiertechnologien, erhielten die Teilnehmer anhand von konkreten Beispielen einen Einblick in neue Konzepte und Technologien, die mit innovativen Ansätzen eine effektive Kreislaufführung von Wertstoffen zum Ziel haben. Dabei ging Frau Dr. Bokelmann unter anderem auch auf die elektrohydraulische Zerkleinerung sowie die modulare Sortieranlage ein, die im Rahmen der Forschungsarbeit der Wissenschaftler zum Einsatz kommen.

Ein besonderes Highlight war der Rundgang durch das Technikum sowie die Labore: Hier konnten die Gäste die Sortieranlage in Aktion erleben und sich genauer über die Technologien wie beispielsweise das Rasterelektronenmikroskop informieren.

Am Nachmittag wurde das Thema Batterierecycling von Johannes Öhl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energiematerialien und Leichtbau, erörtert. In seinem Vortrag lag der Schwerpunkt auf Technologien zur Rückgewinnung von Wertstoffen aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien. Im Anschluss hatten die Teilnehmer noch ausgiebig Gelegenheit, sich untereinander und mit den Wissenschaftlern der Projektgruppe auszutauschen und zu diskutieren.

Der aktive Austausch mit der Industrie ist ein wichtiger Aspekt der angewandten Forschung der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS. Nicht nur die Teilnehmer profitierten von neuen Impulsen und Anregungen für das eigene Unternehmen, sondern auch ihr Feedback zu aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen in den Betrieben ist essenziell, um immer wieder neue Lösungen und Technologien entwickeln zu können.

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