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Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie

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Sicherheit in der Rohstoffversorgung - Ressourcen-Gebrauch statt -Verbrauch

Aktuelles

2. Fraunhofer Fachtagung »Magnetwerkstoffe und Seltene Erden«

Im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojektes "Kritikalität Seltener Erden" veranstaltet die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS die 2. Fraunhofer Fachtagung "Magnetwerkstoffe und Seltene Erden".

Permanentmagnete spielen eine entscheidende Rolle in zahlreichen zukunftsweisenden Technologien. Der Bedarf an magnetischen Materialien wird in den kommenden Jahren demnach stark steigen. An überzeugenden Recyclingkonzepten mangelt es jedoch. Auch im Bereich der Substitution versorgungskritischer Elemente (insbesondere schwerer Seltener Erden) besteht noch großer Handlungsbedarf. Diesen kritischen Fragestellungen geht die Fachtagung nach.

Die Fachtagung richtet sich an interessierte Akteuren aus Forschung und Industrie, die sich in Vorträgen über die neuesten Entwicklungen informieren und in Diskussionen darüber austauschen wollen.

2. Fraunhofer Fachtagung »Magnetwerkstoffe und Seltene Erden«

Termin:                       29. + 30. Juni 2016
Ort:                              Congress Park Hanau
Teilnahmebeitrag:   480 €

Weitere Informationen mit Agenda und Anmelde-Möglichkeit finden Sie hier.

Pressemitteilungen

Veranstaltungen

Vertreter des Hessischen Wirtschaftsministeriums, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Hessen Agentur und der Wirtschaftsförderung Hanau zu Besuch am Standort Hanau

Beim Arbeitstreffen am 18. April ging es nicht nur um die positive Entwicklung der Projektgruppe IWKS am Standort Hanau. Das IWKS stellte den hochrangigen Besuchern u. a. seine Arbeiten zu Magnetwerkstoffen und Seltenen Erden als Schlüsselkomponenten für Technologien des 21. Jahrhunderts und das chemikalienfreie Recycling von Solarzellen vor. Dabei wurde erneut deutlich, dass die innovativen Verfahren, die von der Projektgruppe in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern entwickelt werden, ein großes ökonomisches und v. a. auch ökologisches Potential bieten. Mit der Auftaktveranstaltung für das neue Ressourcen-Cluster Rhein-Main am 07. Juli und dem 1. Hessischen Ressourcen-Kongress am 16. November, der in Zusammenarbeit mit der Hessen Trade & Invest veranstaltet wird, stehen zudem zwei wichtige Projekte auf der Agenda, die das Thema Ressourcen prominent bei Unternehmen der Metropolregion, aber auch in der Politik platzieren werden.
Fazit des Treffens: Mit gemeinsamen Projekten will man der Region neue wegweisende Impulse im Bereich Ressourceneffizienz und verantwortungsvolle Nutzung von Rohstoffen geben.

© Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS vertreten auf der „Woche der Umwelt“

Die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS wird am 7. und 8. Juni 2016 auf der „Woche der Umwelt“ vertreten sein, die auf Initiative des Bundespräsidenten in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt veranstaltet wird. Das IWKS ist zusammen mit 190 anderen Teilnehmern aus über 600 Bewerbern ausgewählt worden, sich im Park von Schloss Bellevue mit einem Stand zu präsentieren.

Unter dem Titel „Hightech-Rost: Wie Nanotechnologie Ressourcen rückgewinnt“  stellt das IWKS ein wegweisendes Nanocarrier-Projekt zur spezifischen Abtrennung von Wertstoffen vor. Ausgehend vom aktuellen Stand der Forschung zum Thema partikelbasierte Abtrenntechnologien werden mittel- und langfristige Perspektiven für zukünftige Weiterentwicklungen aufgezeigt, schwerpunktmäßig in den Bereichen Phosphatrückgewinnung, Rückgewinnung von Edelmetallen und Abtrennung respektive Rückgewinnung von organischen Schadstoffen / Wertstoffen.

Das Nanocarrier-Projekt bietet einen effizienten Lösungsansatz für die Rückgewinnung kritischer Wertstoffe. Es basiert auf einem Verfahren, das auf viele Rohstoffe anwendbar ist: Mikropartikel fangen je nach Aufgabe gezielt anorganische Substanzen aus Lösungen ein und binden diese ähnlich dem Klettverschlussprinzip. Über den Partikelmagnetismus werden die Substanzen herausgeangelt, separiert und danach dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. State of the Art ist die Phosphatrückgewinnung im halb-industriellen Maßstab sowie die Rückgewinnung verschiedener Edelmetalle im Labormaßstab. In unmittelbarer Zukunft geplant sind die Etablierung der Phosphatrückgewinnung in der Industrie, die Aufskalierung der Edelmetallrückgewinnung sowie die Abtrennung / Rückgewinnung von organischen Schadstoffen/Wertstoffen wie z. B. Antibiotika. Mittelfristig könnte das Partikelseparations-Verfahren in den verschiedensten Industriezweigen wie der Galvanikindustrie (z. B. Platinrückgewinnung) und der Halbleitertechnologie (z. B. Indiumrückgewinnung) oder im Gesundheitswesen (z. B. Antibiotikaentfernung) eingesetzt werden.

Den Naturwissenschaften auf der Spur – SANTO-Schülerpraktikum in der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Im Rahmen der Schülerakademie für Naturwissenschaften und Technik in der Oberstufe (SANTO) haben vier Schüler des Spessart-Gymnasiums Alzenau ihr Praktikum bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS absolviert. Vier Tage lang schauten Stefan Grammig, André Weisser, John Zimmermann und Matti Safa Zuhair den Wissenschaftlern nicht nur über die Schultern, sondern übernahmen im Rahmen eines definierten Projektes eigenständige kleine Versuchsreihen. Dabei bekamen sie einen umfassenden Einblick in die tägliche Arbeit von wissenschaftlichen Mitarbeitern – und lernten viel über die Aufgaben der Projektgruppe.

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VDI-Richard-Vieweg-Ehrenmedaille für Erwin Bürkle

Anlässlich des diesjährigen internationalen Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“ wurde am 09. März 2016 Dr.-Ing. Erwin Bürkle mit der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung würdigte der VDI Bürkles Verdienste auf dem Gebiet der Kunststofftechnik.

In seiner Laudatio hob Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli von der RWTH Aachen das unermüdliche Engagement von Erwin Bürkle für die Kunststofftechnik, insbesondere in den Bereichen des Spritzgießverfahrens und der Faser-Verbund-Werkstoffe, hervor und würdigte seine Entwicklungen und Errungenschaften für die Spritzgießtechnik und den gesamten Leichtbau.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille wurde von Prof. Dr. rer. nat. Rudolf C. Stauber, Geschäftsführung der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS, verliehen.

Prof. Dr. Rudolf Stauber verleiht den VDI-Nachwuchspreis Kunststofftechnik 2016

Vergeben wurde der diesjährige VDI-Nachwuchspreis Kunststofftechnik an Sandra Greiner M.Sc. für ihre Masterarbeit bei Professor Drummer an der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema "Analyse der Strahl-Stoff-Wechselwirkung beim selektiven Laserstrahlschmelzen von polymerbasierten Mehrphasensystemen". Die Erkenntnisse ihrer Arbeit bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung neuartiger Werkstoffe für die additive Fertigung.

Prof. Dr. Rudolf Stauber überreichte die Urkunde und das gestiftete Preisgeld auf der VDI-Tagung "Kunststoffe im Automobilbau" in Mannheim.

Der VDI-Nachwuchspreis Kunststofftechnik wird für die beste Abschlussarbeit (Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit) im Bereich Kunststofftechnik mit Bezug zur Automobiltechnik verliehen. Der VDI-Nachwuchspreis Kunststofftechnik ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert.

Nachwuchspreis Neue Werkstoffe 2016

Am 23. Februar 2016 fand im Würzburger Congress Centrum das Symposium "Werkstoffe und Fertigungstechnologien für die Mobilität von Morgen" unter dem Dach von Material Innovativ statt.

Ein reger Austausch zwischen Forschung und Industrie begleitete die Vergabe des Nachwuchspreises und wurde abgerundet durch eine hochinteressante Posterausstellung, auf der auch die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS u. a. ein Poster zum Thema "Permanentmagnete - Schlüsselkomponenten für neue Energietechnologien" vorstellte.

Der diesjährige Preisträger des Nachwuchspreises heißt Christian Heckel, der am Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München seine Masterarbeit geschrieben hat. Diese befasst sich mit der "Untersuchung von modifizierten und thermisch beanspruchten thermoplastischen Matrixsystemen und deren Einfluß auf die mechanischen Kennwerte im carbonfaserverstärkten Composite".

Überreicht wurde der mit 2.000 € dotierte Preis durch Herrn Prof. Robert F. Singer, Geschäftsführer, Neue Materialien Fürth GmbH.

Feierliche Verleihung des Nachwuchspreises Neue Werkstoffe 2016
© Material Innovativ

Delegationsbesuch der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsvereinigung e.V. (DTSW) bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS in Alzenau

Am dritten Tag ihrer Delegationsreise, die die Teilnehmer nach Frankfurt, Wetzlar und Alzenau führte, informierten sich 16 Vertreter der DTSW vor Ort über die Arbeit und Aufgaben der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS. Dabei interessierte sich die Delegation insbesondere für das Thema Ressourceneffizienz in der Produktion von optischen Gläsern. In einem Vortrag erhielten sie einen Einblick in die unterschiedlichen Recyclingmöglichkeiten und deren Wirtschaftlichkeit. Bei der anschließenden Führung durch das Technikum konnten sich die Delegierten einen lebendigen Eindruck über die komplexen Forschungszusammenhänge verschaffen, an denen die Wissenschaftler am Standpunkt Alzenau arbeiten. Der Besuch war der Auftakt zu einer möglichen weiteren Zusammenarbeit. 

Die Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Wirtschaftsvereinigung e.V. zu Besuch bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS
Quelle: Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

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Impressionen: Forschungsschwerpunkte der Projektgruppe IWKS

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