Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Willkommen bei der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Sicherheit in der Rohstoffversorgung -
Ressourcen-Gebrauch statt -verbrauch

 

Ressourcenknappheit ist ein zentrales Thema für die globale wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung geworden. Eine Steigerung der Ressourceneffizienz, Wiederverwertung von Rohstoffen nach der Nutzung und Substitution seltener bzw. kritischer Stoffe sind Voraussetzungen für die Rohstoffwende.
Die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS des Fraunhofer ISC mit Standorten in Alzenau und Hanau widmet sich dieser Zukunftsaufgabe durch die Erforschung und Ent-wicklung neuer Recyclingtechnologien sowie von Substituten für knappe Roh- und Werkstoffe. Zusammen mit Industriepartnern werden innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten erforscht und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen entwickelt.

 

Aktuelles

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS erfolgreich vertreten auf der „Woche der Umwelt“

Die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS war am 07. und 08. Juni 2016 auf der „Woche der Umwelt“ vertreten, die auf Initiative des Bundespräsidenten in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt veranstaltet wurde. Die Projektgruppe war zusammen mit 190 anderen Teilnehmern aus über 600 Bewerbern ausgewählt worden, sich im Park von Schloss Bellevue mit einem Stand zu präsentieren.

Unter dem Titel „Hightech-Rost: Wie Nanotechnologie Ressourcen rückgewinnt“ stellte das IWKS ein wegweisendes Nanocarrier-Projekt zur spezifischen Abtrennung von Wertstoffen vor. Ausgehend vom aktuellen Stand der Forschung zum Thema partikelbasierte Abtrenntechnologien werden mittel- und langfristige Perspektiven für zukünftige Weiterentwicklungen aufgezeigt, schwerpunktmäßig in den Bereichen Phosphatrückgewinnung, Rückgewinnung von Edelmetallen und Abtrennung respektive Rückgewinnung von organischen Schadstoffen / Wertstoffen.

 

Das Nanocarrier-Projekt bietet einen effizienten Lösungsansatz für die Rückgewinnung kritischer Wertstoffe. Es basiert auf einem Verfahren, das auf viele Rohstoffe anwendbar ist: Mikropartikel fangen je nach Aufgabe gezielt anorganische Substanzen aus Lösungen ein und binden diese ähnlich dem Klettverschlussprinzip. Über den Partikelmagnetismus werden die Substanzen herausgeangelt, separiert und danach dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. State of the Art ist die Phosphatrückgewinnung im halb-industriellen Maßstab sowie die Rückgewinnung verschiedener Edelmetalle im Labormaßstab. In unmittelbarer Zukunft geplant sind die Etablierung der Phosphatrückgewinnung in der Industrie, die Aufskalierung der Edelmetallrückgewinnung sowie die Abtrennung / Rückgewinnung von organischen Schadstoffen/Wertstoffen wie z. B. Antibiotika. Mittelfristig könnte das Partikelseparations-Verfahren in den verschiedensten Industriezweigen wie der Galvanikindustrie (z. B. Platinrückgewinnung) und der Halbleitertechnologie (z. B. Indiumrückgewinnung) oder im Gesundheitswesen (z. B. Antibiotikaentfernung) eingesetzt werden.

2. Fraunhofer Fachtagung »Magnetwerkstoffe und Seltene Erden«

Kompass auf Landkarte

Im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojektes "Kritikalität Seltener Erden" veranstaltet die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS die 2. Fraunhofer Fachtagung "Magnetwerkstoffe und Seltene Erden".

Permanentmagnete spielen eine entscheidende Rolle in zahlreichen zukunftsweisenden Technologien. Der Bedarf an magnetischen Materialien wird in den kommenden Jahren demnach stark steigen. An überzeugenden Recyclingkonzepten mangelt es jedoch. Auch im Bereich der Substitution versorgungskritischer Elemente (insbesondere schwerer Seltener Erden) besteht noch großer Handlungsbedarf. Diesen kritischen Fragestellungen geht die Fachtagung nach.

Die Fachtagung richtet sich an interessierte Akteuren aus Forschung und Industrie, die sich in Vorträgen über die neuesten Entwicklungen informieren und in Diskussionen darüber austauschen wollen.

 

2. Fraunhofer Fachtagung »Magnetwerkstoffe und Seltene Erden«

Termin:                       29. + 30. Juni 2016
Ort:                            Congress Park Hanau
Teilnahmebeitrag:       480 €

Weitere Informationen mit Agenda und Anmelde-Möglichkeit finden Sie hier.
 

Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum Montag, 20. Juni 2016 hier an. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung sowie die Rechnung über den Teilnahmebeitrag.

Einladung zur Auftaktveranstaltung des Ressourcen-Clusters Rhein-Main

Hanau, 07.07.2016 | Die Sicherung des Industriestandorts Rhein-Main hängt in Zukunft noch stärker von einer gesicherten
Rohstoffversorgung ab. Deshalb wollen wir mit dem Ressourcen-Cluster Rhein-Main gemeinsam an
innovativen Lösungen für eine verantwortungsvolle Nutzung von Rohstoffen arbeiten und damit zu
einer nachhaltigen Versorgung beitragen. Der Ressourcen-Cluster soll regionale Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Verbänden zusammenführen und der zentrale Ansprechpartner zum Thema Ressourcen im Rhein-Main Gebiet werden.

Ringvorlesung Ressourcenstrategie an der Fakultät Ingenieurswissenschaften der Hochschule Aschaffenburg

Die Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule Aschaffenburg veranstaltet im Sommersemester 2016 eine Ringvorlesung zum Thema Ressourcenstrategie und bietet damit einen Einblick in die Themenvielfalt des geplanten Studienangebots Wirtschaftsingenieurwesen/Materialwirtschaft (WIMAT).

Fraunhofer 3D-Imagefilm

In »Dimensionen der Forschung« gewähren 3D-Filmtechnologien Einblicke in die Forschungswelt der Fraunhofer-Gesellschaft.