Die Projektgruppe IWKS

Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe wurde unter dem Dach des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS am 05. September 2011 ins Leben gerufen. Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS schafft die Voraussetzungen, die Rohstoffversorgung unserer Industrie langfristig zu sichern und damit eine führende Position in der Hochtechnologie auch zukünftig zu ermöglichen. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten erforscht und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen entwickelt.

Expertennetzwerk Ressourcen

Die enge Vernetzung der Geschäftsbereiche untereinander mit dem Leitungsteam, bestehend aus, Prof. Dr. Armin Reller (Universität Augsburg), Prof. Dr. Oliver Gutfleisch (Technische Universität Darmstadt), Prof. Dr. Liselotte Schebek (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Rudolf Stauber (Geschäftsführung Projektgruppe IWKS), ermöglicht Forschungsansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Projektpartner werden bei ihren individuellen Aufgabenstellungen so optimal unterstützt.

Zudem kann die Projektgruppe IWKS auf das Mutterinstitut Fraunhofer ISC sowie ein Fraunhofer-weites Netzwerk von Experten und entsprechend ausgerichteter Hochschulen zurückgreifen. Das damit verfügbare Kompetenznetzwerk ermöglicht eine herausragende Beratungsleistung.

Ressourcenknappheit ist ein zentrales Thema für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von Industrienationen geworden. Die Sicherung einer nachhaltigen Versorgung der Industrie mit Rohstoffen ist deshalb ein essentielles Thema, das die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS bearbeitet. Das IWKS widmet sich dieser Zukunftsaufgabe mit der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien für Recyclingprozesse und Substitution seltener Roh- und Werkstoffe sowie der Kreislauffähigkeit von Wertstoffen und erstellt (Technologie-) Prognosen.

Dienstleistung

Unseren Kunden bieten wir folgende Leistungen an (Auswahl):

  • Analytik von verschiedenen Materialien
  • Machbarkeitsstudien
  • Systemanalysen
  • Stoffstromanalysen
  • Entwicklung von Strategiekonzepten
  • Kritikalitätsanalysen und -konzepte

Die innerhalb von Forschungskooperationen eingesetzten Kompetenzfelder sind kundenbedarfsorientiert und richten sich nach folgenden Forschungsschwerpunkten:

Strategien, Studien und Modellierung Ι  Analytik Ι  Zerkleinerungs- und Sortiertechnologien Ι  Physikalische, chemische und biologische Trenntechnologien Ι Werkstofftechnologien.

Angewandte Forschung misst sich am Markterfolg.

Aktuelles Portfolio an Forschungs- und Entwicklungsdienst- leistungen

In enger Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern entwickelt das IWKS innovative Trenn-, Sortier- und Aufbereitungsverfahren sowie Produkte, die den Unternehmen in Deutschland und Europa einen technischen Vorsprung verschaffen. Neueste wissenschaftliche und technische Erkenntnisse werden kundenindividuell und nachhaltig in Anwendungen und Produkten, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischer Machbarkeit, umgesetzt. Sowohl die Verbesserung der Ressourceneffizienz hinsichtlich des Einsatzes von Material, Energie und Zeit, als auch eine optimierte Ressourcenallokation, ermöglichen den Auftraggebern ihre Marktposition weiter auszubauen.

Politik und Wirtschaft

Auch Politik und Wirtschaft vertrauen auf die Beratung der Projektgruppe, beispielsweise in der Prognostizierung von Ressourcenbedarfen innerhalb der produzierenden Industrie und deren Relevanz.

Unsere Mitarbeiter

Es arbeiten Forscher verschiedener Disziplinen zusammen, so werden Grenzen der Fachgebiete überschritten, innovative Ideen entstehen. Die Projektgruppe IWKS hat mit interdisziplinären Forschungsteams von mehr als 80 Mitarbeitern aus den Fachbereichen Umweltmanagement, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, (Mikro-)Biologie, Ökotrophologie, Chemie und Physik, die Tätigkeit aufgenommen und wird innerhalb der nächsten Jahre weiter gefestigt. Das Ziel ist die Gründung eines vollwertigen Fraunhofer-Instituts nach 2017.

Flyer IWKS Profil