Das German Resource Research Institute (GERRI) geht online

Pressemitteilung / 24.10.2016

Vor einem Jahr gründeten fünf führende deutsche Forschungseinrichtungen aus dem Rohstoffsektor das virtuelle Institut „GERRI“ mit dem Ziel, die deutsche Rohstoffforschung für den internationalen Wettbewerb zu stärken. Jetzt hat das „German Resource Research Institute“ ein wichtiges Etappenziel erreicht indem die nationalen Rohstoffkompetenzen und –infrastrukturen der Gründungspartner in einer Datenbank erfasst, kategorisiert und öffentlich zugänglich gemacht wurden. Auf der neuen Webseite präsentiert GERRI nun sein Dienstleistungsangebot entlang der kompletten Wertschöpfungskette mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe.

 

Die GERRI-Gründungspartner – TU Bergakademie Freiberg, RWTH Aachen University, TU Clausthal, Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS am Fraunhofer ISC und Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am HZDR – verfügen in der Rohstoffforschung über ein einzigartig breites Spektrum an Wissen und Erfahrungen sowohl im Grundlagen- als auch im angewandten Bereich. Der Fokus liegt auf Hochtechnologie-Metallen und anderen volkswirtschaftlich wichtigen Rohstoffen, die für die technologische Entwicklung unentbehrlich sind.

 

Das Netzwerk GERRI ermöglicht den Zugriff auf eine vielfältige technische Infrastruktur (Messgeräte, Laborausstattung) auf verschiedenen Ebenen der Forschung – von Methoden und Prozessen über Stoffströme bis hin zu den Elementen des Periodensystems.

 

GERRI hat folgende Kompetenzfelder: Erkundung & Gewinnung, Aufbereitung, Hydrometallurgie, Pyrometallurgie, Materialien, Abfallmanagement, Maschinen, Modellierung und Spezialanalytik. Das gebündelte (Experten-)Wissen innerhalb dieser Kompetenzfelder wurde in direktem Zusammenhang mit Stoffströmen & Elementen der betreffenden Wertschöpfungskette gebracht. Mit der Aufnahme neuer GERRI Partner sollen die vorhandenen Kompetenzfelder weiter vertieft und ausgeweitet werden.

 

GERRI ist eingebettet in den Förderschwerpunkt „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Koordinator des Netzwerks ist das Freiberger Helmholtz-Institut. Nach Ablauf der fünfjährigen Förderdauer soll GERRI als Netzwerk selbstständig weiter bestehen und sich unter anderem über eingeworbene Industrie- und Forschungsgelder finanzieren.

 

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