Biogene Systeme

Sie arbeiten im Bereich der biobasierten Rohstoffe, Schadstoffentfernung und Nährstoffgewinnung oder der Nährstoffrecyclingkonzepte? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Biogene Systeme

Die Forschungsarbeiten des Bereiches umfassen folgende Schwerpunkte

 

Ihre Herausforderungen im Bereich

Biobasierte Rohstoffe

  • Hohe Qualitätsansprüche an die Rohstoffe
  • Bio-basierte Rohstoffe müssen aus einer umgebenden Matrix isoliert und wiederaufbereitet werden
  • Umgang mit sekundären Reaktionsprodukten
  • Anpassungen oder neue Lösungen von physikalischen und chemischen Prozessen zur Trennung und Wiederaufbereitung
  • Versorgungssicherheit und Qualität der Rohstoffe
 

Ihre Herausforderungen im Bereich

Nährstoffrückgewinnung/ -Recycling, Schadstoffbeseitigung

  • Hohe Medienmengen, die behandelt werden müssen
  • Hohe Diversität der gelösten und teilchenförmigen Verbindungen in einem breiten Spektrum von Konzentrationen
  • Übermäßiger Eintritt von Phosphaten und Nitraten in Oberflächen- und Grundwasser

Effiziente Nutzung von Rohstoffen

Wertstoffrückgewinnung und Schadstoffbeseitigung aus Abwässern, Aschen, Biomasse, Schlämmen

  • Beratung und Bewertung von „best-practices“
  • Aufskalierung von neuen und bestehenden Technologien
  • Materialcharakterisierung
  • Entwicklung von Adsorptionsmaterialien

 

Gewinnung von biobasierten Fasern aus Nebenprodukten / Prozessabfällen der Lebensmittelindustrie

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS erarbeitet neue Nutzungswege für biogene Polymere in Verbundwerkstoffen, Lacken und medizinischen Produkten.

Aktuelles aus der Abteilung

 

Positionspapier

Bioplastik: Wir zeigen Fakten auf und beziehen Stellung

Biokunststoff oder auch Bioplastik wird oft mit nachhaltigen und umweltfreundlichen Verpackungen in Verbindung gebracht. Jedoch ist Bioplastik nicht gleich Bioplastik. Und hat Biokunststoff das Potenzial, konventionellen Kunststoff als nachhaltige Alternative zu ersetzen?

 

Aktuelles Projekt mit 13 Konsortium Partnern

Von der Babywindel zum Rohstoff

Jedes gewickelte Baby verursacht im Laufe seiner Wickelperiode rund eine Tonne Müll. Ein beträchtlicher Anteil an städtischem Hausmüll, der nicht biologisch abbaubar ist und bis zu mehreren Hundert Jahren in der Mülldeponie verweilt. Auch Inkontinenz-produkte durch Erwachsene und nicht zuletzt auch Sanitärprodukte von Frauen. Tatsächlich werden jedes Jahr in Europa ca. 8.500.000 Tonnen solcher Abfälle verbrannt oder deponiert. Ein Konsortium aus 13 Partnern

 

Aktuelles / 22.5.2018

Phosphor-Rückgewinnung - Die neue Abfall- und Klärschlammverordnung

Als F&E Dienstleister bietet die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS Kläranlagenbetreibern an, das passende Konzept für die Phosphorrückgewinnung unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten zu entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Hochleistungs-Biomasse-extrahierte funktionelle Hybrid-Polymer-Beschichtungen

Das Hyperbiocoat-Projekt zielt darauf ab, eine biobasierte und biologisch abbaubare Beschichtung für biobasierte Verpackungen zu entwickeln, um ihre Eigenschaften zu verbessern. Ein zweites Ziel ist die Entwicklung der Verarbeitungstechnologie, um diese Beschichtung über eine breite Palette von starren und flexiblen Verpackungen aufzutragen. Dauer: 36 Monate, Sep. 2016 - Aug. 2019

 

PRIL - Vom Phosphor recyclate bis zum Langzeit Dünger

Die Herstellung von Phosphatdünger von Schlammschlacke ist das Ziel der Forschungsprojektes PRIL. Daneben wird wiedergewonnenes Phosphat auf der Basis des biochemischen P bac-Verfahrens zu einem markt- und in der industriellen Graduierung aufgesetzten Dünger entwickelt.

 

ElPhoDia - Phosphorabtrennung und -rückgewinnung mittels Diamantelektroden

Ziel des Projekts ist die Entfernung von komplexen Phosphorverbindungen aus industriellen Prozessabwässern bei gleichzeitiger Phosphorrückgewinnung durch den Einsatz von bordotierten Diamantelektroden und geeigneten Fällungs- oder Adsorptionsmitteln.