Statische und dynamische Stoffstrombewertung

Analyse der Stoffströme der Sammelgruppe 3
© Foto Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Analyse der Stoffströme der Sammelgruppe 3

Stoffstrommodellierung der Flüsse und Vorräte von Phosphaten
© Foto Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Stoffstrommodellierung der Flüsse und Vorräte von Phosphaten

Stoffstrommodellierung des Bedarfs an Phosphaten
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Stoffstrommodellierung des Bedarfs an Phosphaten

Die statischen als auch dynamischen Stoffstrommodellierungen (System Dynamics) dienen der ganzheitlichen Analyse komplexer Systeme wie beispielsweise der Modellierung globaler Ressourcenmodelle.

Unterstützt wird dieses Arbeitsgebiet durch folgende Software:

  • Vensim
  • mee!Sankey
  • STAN


Statische Stoffstrommodellierung

Die statische Stoffstrommodellierung betrachtet die Input und Outputgrößen innerhalb eines festgesetzten Systems. Damit werden lineare Abhängigkeiten und die Akkumulationen von potentiell nutzbaren Materialien sichtbar, was zur Steigerung der Transparenz innerhalb der Prozesse führt und damit Optimierungs- und Effizienzsteigerungspotenziale zulässt.

 

Dynamische Stoffstrommodellierung

Die dynamische Stoffstrommodellierung kann zur Untersuchung von dynamischen Problemen in komplexen sozialen, ökologischen, ökonomischen und Systemen – also Systemen, die durch Abhängigkeiten und wechselseitige Beeinflussung gekennzeichnet sind – herangezogen werden (System Dynamics Society 2011).

Die Vorteile:

  1. Es wird nicht nur der IST-Zustand abgebildet, es können auch Szenarien für Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft entwickelt und deren Implikationen verglichen werden.
  2. Einflussgrößen des Systems werden im Gesamtkontext und nicht separiert betrachtet, wodurch komplexe Zusammenhänge und Kausalstrukturen analysiert und abgebildet werden können.
  3. Es wird die Tragweite und die Wirkung verschiedener Entscheidungsvarianten abgebildet, um die Auswirkungen einzelner Entscheidungen auf ein komplexes System abschätzen zu können.