RTM-Verfahren

Entwicklung beschichteter Leichtbauteile aus Polyurethan

RTM-Verfahren

Moderne Mobilität, ob im Automobilbereich, Schiffsbau oder in der Luftfahrt, ist auf extrem leichte Bauweise angewiesen. Gleichzeitig fordert Mobilität Konstruktionen mit hoher mechanischer Belastbarkeit. Mit unserer RTM-Anlage (Resin Transfer Moulding) können 3-dimensionale Leichtbauteile mit Mehrschichtstruktur aus einem Polyurethankern und einer Oberfläche aus Faserverbunden hergestellt werden. Mit speziellen Formwerkzeugen lassen sich im RTM-Prozess Strukturen einprägen die beispielsweise zur Effizienzsteigerung von Windkraftanlagen, Autos, Schiffen und Flugzeugen dienen. Die Möglichkeiten unserer Anlage reichen von der Ermittlung der Tauglichkeit und Optimierung von Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Polyurethan-Kernbauteilen und Beschichtungen bis hin zur Untersuchung und Optimierung von Produktionsabläufen. Darüber hinaus können Alternativen, wie biobasierte Ausgangsmaterialien für die Polyurethanherstellung und Naturfasern für die Erzeugung der Schichten direkt bei der Bauteilherstellung getestet und untersucht werden.

 

Forschungsschwerpunkte

 

  • unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten von Fasern (Kohlefaser-, Glasfaser- und Naturfasergewebe) und Kernmaterialien (Kunststoffschäume, Balsaholz, etc.) zur Erzielung stabiler Sandwich-Strukturen
  • Herstellung großer Bauteile mit Bauteilgrößen bis zu 1900 x 1500 mm²
  • breites Spektrum der spritzbaren PUR-Massen von 100 bis 4000g
  • individuelle Bauteilgeometrien
  • Einprägen bionischer Strukturen (z. B. Haifischhaut)
  • Optimierung von Prozessabläufen