Sekundärwertstoffe

Ressourcen bestmöglich nutzen

Ressourcen effizienter zu nutzen, schont nicht nur die Umwelt sondern bietet auch Unternehmen die Chance zur Senkung ihrer Kosten!

In verarbeitenden Betrieben stellen die Aufwendungen für Material mit einem Anteil von über 55 % des Gesamtumsatzes die größte Kostenposition dar. Ein verbesserter Umgang mit Ressourcen hilft daher, die Kostenrisiken aufgrund der Verknappung von Rohstoffen zu senken und steigert zudem die Wett­bewerbs­fähigkeit der Unternehmen.

Tatsächlich haben sich mittlerweile einige – vor allem große – Unternehmen bereits mit den Möglichkeiten der Ressourceneffizienz auseinandergesetzt. Dennoch sind existierende Potenziale der Ressourceneffizienz bisher bei Weitem nicht ausgeschöpft.

 

Daher stehen in unserem Geschäftsbereich Sekundärwertstoffe in Form von Produktionsabfällen, Hausmüll, Industrieabfällen sowie Abwässern im Vordergrund. Unseren Schwerpunkt bilden:

  • Nachhaltige Konzepte für den Ge- statt Verbrauch von Ressourcen
  • Neue Business-Konzepte
  • Umweltschonende Technologien für Sekundärwertstoffe
  • Recycling von Verbundmaterialien
  • Verwertung von anfallenden Reststoffen
  • Neue Logistik-Konzepte
  • Trenntechnologien von morgen

Der Geschäftsbereich konzentriert sich inhaltlich auf folgende in Form von Abteilungen gegliederte Themenbereiche:

 

Prof. Dr. Liselotte Schebek

Der Geschäftsbereich Sekundärwertstoffe entwickelt in Kooperation mit der Industrie innovative Recycling- sowie Stoffstrom-, Abfall- und Ressourcenmanagementkonzepte. Im Dreiklang (Reverse-)Logistik-Technologie-Sozioökonomie werden im Anschluss an Systemanalyse und Konzeption maßgeschneiderte Technologien entwickelt und in die praktische Anwendung implementiert. Die Beratung zur Konzeption und Umsetzung von recyclinggerechtem Design (“Design for Disassembly”) erfolgt in der Phase der Produktentwicklung.

Der Geschäftsbereich agiert in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachexperten branchenübergreifend in verschiedenen Industriezweigen, wie:

  • Lebensmittelindustrie
  • Elektrik-, Elektronikindustrie
  • Automobilindustrie
  • Beleuchtungsindustrie.

Betrachtet wird dabei eine große Bandbreite an Materialien, Werkstoffen und Produkten, wie beispielsweise: elektrische Bauteile und Komponenten, Leuchtstoffe sowie Verpackungsmaterialien.

 

 

Untersucht werden zudem Wertstoffe/Materialien aus:

  • Schlacken, Schlämmen, Deponien
  • Aschen
  • Adsorbenzien
  • Abwässer
  • Lebensmittelabfällen

Liselotte Schebek ist Professorin für das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt – Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften – Institut IWAR.