Netzwerke - National

German Resource Research Institute - GERRI

 

Das neue Verbundprojekt ist eine Kooperation der Partner TU Bergakademie Freiberg, RWTH Aachen, TU Clausthal, Fraunhofer-Projektgruppe IWKS vom Fraunhofer ISC und Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF). Das Projektteam verfolgt das Ziel, die nationalen Rohstoffkompetenzen, -infrastrukturen und -strategien innerhalb des virtuellen Instituts GERRI zu erfassen und gezielt aufeinander abzustimmen. Die deutsche Forschung entlang der Wertschöpfungskette nichtenergetischer, mineralischer Rohstoffe soll so auch international vorangetrieben werden. Der Fokus liegt dabei auf Hochtechnologie-Metallen und anderen wirtschaftsstrategischen Rohstoffen, die für die Umsetzung neuer Zukunftstechnologien besonders wichtig sind.

Eingebettet ist GERRI in den Förderschwerpunkt „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das BMBF fördert Verbundprojekte aus Wissenschaft und Industrie mit bis zu 60 Millionen Euro, um die Forschung, Entwicklung und Innovation im Rohstoffsektor auszubauen. Nach Ablauf der fünfjährigen Förderdauer soll GERRI als Netzwerk selbstständig weiter bestehen und sich unter anderem über eingeworbene Industrie- und Forschungsgelder finanzieren. Bis dahin wird das Projektteam alle weiteren wichtigen deutschen Partner aus der Rohstoffforschung virtuell miteinander vernetzen.

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS, als eines der Gründungsmitglieder, arbeitet aktiv am Aufbau dieses Netzwerkes mit. Momentan unterstützt die Projektgruppe IWKS bei der Erstellung der Homepage und der Ausarbeitung des Kompetenz-Portfolios.