European Rare Earths Competency Network (ERECON)

Für die Wiederbelebung von Europas Wirtschaftskraft und den Ausbau einer hochtechnologisierten und konkurrenzfähigen Industrie spielen siebzehn kritische Elemente des Periodensystems eine wichtige Rolle. Aufgrund der fehlenden innereuropäischen Abbaumöglickeiten müssen jedoch die EU Staaten mehr als 90 % dieser Spezialmetalle, haupstäschlich von China improtieren. Die Nachfrage nach Seltenen Erden wird in Zukunft noch steigen, da sie in Hightech Produkten wie Smartphones oder Windturbinen eine immer größere Rolle spielen.

Die ERECON (European Rare Earths Competency Network) hilft eine nachhaltige Versorgung des europäischen Marktes mit diesen Wettbewerbes entscheidenden Metallen zu gewährleisten. Auf folgende Schwerpunkte fokussieren sich die drei Arbeitsgruppen:

  • Chancen und Hürden der primären Versorgung mit Seltenen Erden in Europa
  • Europäische Seltene Erden Ressourceneffizienz und Recycling
  • Europäische Endnutzer-Industrie und Selten Erd Versorgungstrends und Herausforderungen

In ihrer neuesten Studie den Industriezweigen, die von Seltenen Erden abhängig sind. Unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission liegt jetzt der neueste Bericht zu dieser Thematik vor.
Prof. Dr. Oliver Gutfleisch (Wissenschaftlicher Leiter Substitution) und Dr. Roland Gauß (Geschäftsfeldleitung Magnetische Materialien) der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS in Hanau waren maßgeblich an der Erstellung dieses Berichtes beteiligt.
Im Fokus steht die Sicherung der kontinuierlichen Verfügbarkeit der Seltenen Erden, die entweder durch ihre Vergänglichkeit oder aber ihrer Verfügbarkeit in politisch instabilen Regionen als kritisch angesehen werden.