Netzwerke - National

Deutsche Phosphor Plattform - DPP

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS erforscht innovative Partikelsysteme zur Adsorption des Phosphors aus industriellen und kommunalen Abwässern. Für Klärschlämme und Verbrennungsaschen werden neuartige Methoden zur Lösung und Fällung von Phosphor sowie weiterer Elemente (z. B. Zink) optimiert und in den großtechnischen Maßstab übertragen.

Dadurch soll zukünftig ein Großteil endlicher Ressourcen wieder verfügbar gemacht und, soweit möglich, der Einsatz von Chemikalien reduziert werden. Ferner wird der Weg des Phosphors entlang der Wertschöpfungskette vom Abbau bis zur Entsorgung untersucht und alternative Konzepte entwickelt, um die Nutzung effizienter zu gestalten und Wertstoffsenken in Wertstoffquellen zu verwandeln.

Innerhalb des DPP e.V. tritt die Projektgruppe IWKS mit anderen Mitgliedern aus verschiedensten Bereichen in den Austausch, findet neue Kooperationspartner, etabliert seine Entwicklungen im technologischen wie strategischen Bereich und passt diese an. Durch die aktive Mitarbeit im DPP e.V. wird somit Know-how für die großtechnische Anwendung in idealer Weise generiert und verfügbar gemacht.

Damit leistet die Projektgruppe IWKS einen gesellschaftlich bedeutsamen Beitrag zu einer nachhaltigen Nutzung und der langfristigen Versorgungssicherheit dieser nicht unendlichen Ressource.

Der Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. bündelt die Interessen der Akteure aus dem Bereich des Phosphormanagements und vertritt sie gezielt auf politsicher Ebene. Der DPP e.V. ist nicht nur auf deutscher Ebene aktiv, sondern über die Landesgrenzen hinaus in das europaweite Netzwerk der Nährstoffplattformen eingebunden.

Das Ziel des DPP e.V., ein nachhaltiges Phosphormanagements etablieren wird durch die folgenden Maßnahmen erreicht:

  • Netzwerken für Vertreter aus Industrie, Landwirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Sektor
  • Organisation von Treffen, Seminaren und Workshops zu Phosphor-fokussierten Themen
  • Initiierung von Forschungs-, Entwicklungs- und Technologietransferprojekten
  • Verbreitung von Wissen zum Thema nachhaltiges Phosphormanagement
  • Schaffen von interdisziplinärem Systemverständnis